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Kokos


  • bewirkt ein trockenes Schlafklima
  • Feuchtigkeit und Hitze werden abgenommen
  • Kokosfaser schirmt ab

Die Kokospalme (cocos nucifera) ist ein tropischer Schopfbaum. Sie ist an den gesamten Tropenküsten zu finden, wohin sie zum Großteil durch natürliche Vermehrung gelangt ist. Die Kokosnuss besitzt eine ledrige Außenhülle die sie schwimmfähig macht und vor den schädlichen Einflüssen des Salzwassers schützt. Fällt eine Nuss ins Wasser, kann sie dort tausende Kilometer zurücklegen ohne ihre Keimfähigkeit zu verlieren.

Von der Kokosblüte, den so genannten Blütenständen (später Fruchtständen), bis zur ausgereiften Kokosnuss vergeht ein gutes Jahr, obwohl die Nüsse schon nach einem halben Jahr ihre volle Größe erreicht haben.

Im botanischen Sinn ist die Kokosnuss streng genommen gar keine Nuss, sondern eine Steinfrucht, wie z. B. die Aprikose, Kirsche oder Pflaume.

Eine Kokospalme kann bis zu 120 Jahre alt werden. In den Plantagen werden sie häufig zwischen dem 30. und 35. Jahr gefällt, da dann die Ernte aufgrund des zu hoch gewordenen Stammes zu aufwendig und zu gefährlich wird. Das Holz wird als Bauholz für Haus- und Schiffbau, für Möbel und Schnitzarbeiten verwendet. Die Nüsse werden von Palmkletterern oder vom Boden aus mit Hilfsgeräten, z. B. langen Stangen mit messerähnlicher Spitze, geerntet. Da die Kokosnuss nach der Ernte nicht mehr nachreift, ist der Zeitpunkt der Ernte an die spätere Nutzung gebunden.

Eine Kokospalme trägt im Jahr 50-100 Kokosnüsse, abhängig vom Alter und Standort. Sie trägt das ganze Jahr über Früchte in verschiedenen Reifestadien, so dass während eines Jahres mehrmals geerntet werden kann.

Nach der Ernte wird die Faserschicht vom Steinkern getrennt und weiterverarbeitet. In der Regel legt man sie in Meerwasser, häufig auch in Wassertanks, ein um sie zu „rösten“. Dieser Vorgang dauert 6- 9 Monate, je länger desto höher später die Qualität der Fasern, und befreit die Fasern von allen verderblichen Teilen, da diese während des Prozesses verrotten. Das Fasergewebe, dass sich während der Prozedur auch vom umfassenden Gewebe gelöst hat, wird nach der Zeit mit klarem Wasser gesäubert, ausgeklopft und in feuchtem Zustand nach Feinheit und Farbe sortiert. Anschließend wird es zumeist sonnengetrocknet.

Durch ihre positiven Eigenschaften ist auch für unsere Matratzen Kokos eine hervorragende Wahl. Die Kokosfasern (Coifasern) ähneln in ihrem Aufbau, Hohlräume mit hohem Luftanteil in den Fasern, dem Rosshaar. Deshalb sind beide Materialien leicht, wärmespeichernd und elastisch. Um die Polsterschicht in unseren Matratzen noch elastischer zu machen erhalten sowohl die Kokosfasern als auch das Rosshaar eine „Dauerwelle“. In einem weiteren Schritt wird durch latexieren und vulkanisieren dafür gesorgt, dass ein in jedem Fall elastisches, dauerhaft luftdurchlässiges Polster entsteht.

Die Pflege der Kokosmatratze wie auch anderer Naturmatratzen besteht vorwiegend in gutem auslüften. Es muss Sorge dafür getragen werden, dass sich Feuchtigkeit nicht einnisten kann. In einer trockenen Matratze findet sich für Mikroben kein Nährboden.

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