- bewirkt ein trockenes Klima im Bett
- überschüssige Feuchtigkeit und Hitze werden abgenommen
- nur wenig warm
Der Faden der aus den Kokons der Seidenspinnenden Schmetterlinge stammt, ist die einzige in der Natur vorkommende textile Endlosfaser.
Der Antheraea pernyi (chines. Eichenseidenspinner) ist ein Nachtschmetterling der in China und Indien beheimatet ist. Wie sein Name schon sagt, ernährt er sich hauptsächlich von Eichenblättern. Der Eichenseidenspinner (Tussahspinner) wird nicht gezüchtet, sondern lebt in der freien Natur, er liefert einen leicht groben, etwas ungleichmäßigen Faden.
Die Raupen fressen sich nach dem schlüpfen regelrecht zur nächsten Entwicklungsstufe. Etwa 30 Tage frisst sie und häutet sich mehrmals, bevor sie sich in einem etwa 5cm langen Kokon verpuppt, was noch mal 5 Tage dauert. Nach 20 Tagen schlüpft der Schmetterling durch ein Loch im Kokon, der eingesammelt wird, wenn der Falter geschlüpft ist. Aus diesem Kokon wird ein watteähnliches Vlies gezogen, da sich die vom zerreißen des Kokons jetzt nur noch kurzen Fasern nicht mehr abspulen lassen.
Das bringt aber den positiven Eigenschaften der Seide keinen Abbruch. Wildseide ist leicht und zeichnet sich durch eine gute Isolationsfähigkeit aus. Sie ist kühl im Sommer und warm im Winter.
Im Gegensatz hierzu steht der Maulbeerspinner (bombyx mori), der als Haustier/ Zuchttier gehalten wird. Der Maulbeerspinner wird zum größten Teil in China, aber auch in Japan, Indien und Südeuropa zur Seidengewinnung gezüchtet. Er ernährt sich von den Blättern des Maulbeerbaums. Wie der Tussahspinner häutet sich die Raupe des Maulbeerspinners mehrmals bevor auch sie sich verpuppt. Zur Umwandlung und zum Verlassen des Kokons kommt es nicht, da die gezüchteten Raupen abgetötet werden um den langen Faden des Kokons gewinnen zu können. Maulbeerseide hat einen besonders edlen Glanz, der durch die feine und gleichmäßige Garnstruktur entsteht. Der Faden ist fast reinweiß und kann beliebig gefärbt werden. Auch die Maulbeerseide besitzt natürlich gute Isolationsfähigkeit, kühl im Sommer und warm im Winter.
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